Eine Frau trägt schwarze Stützstrümpfe aus Baumwolle.
Elegante Stützstrümpfe aus Baumwolle

Müde Beine, die sich schwer anfühlen und teilweise sogar geschwollen sind – dieses Problem kennen viele. Vor allem Menschen, die tagsüber viel stehen müssen, sind davon betroffen. Aber auch Menschen mit dem klassischen Bürojob und ältere Menschen gehören oft zu den Beingeplagten. Welche Auslöser häufig zutreffen und wie Sie zu gesunden Beinen und Venen zurückgelangen können, verraten wir Ihnen hier.

Ernste Ursachen für Probleme mit den Beinen:

Für müde und geschwollene Beine kommen ganz unterschiedliche Auslöser infrage. Meist ist die Ursache verhältnismäßig harmlos und lässt sich z.B. mit Hilfsmitteln wie Stützstrümpfen gut behandeln. Manchmal sind aber auch ernste Grunderkrankungen dafür verantwortlich: Tiefe Beinvenenthrombosen oder weitere ernstzunehmende Venenleiden, Nierenerkrankungen oder ein unerkannter Diabetes können sich durch geschwollene Füße und Beine äußern. Eine Herzschwäche sowie weitere Herzerkrankungen wirken sich negativ auf die Blutzirkulation aus und verursachen ebenfalls Probleme mit den Beinen.

Weitere Ursachen für Probleme mit den Beinen:

Frau benutzt den Strumpfanzieher mit Frotteebezug um ihre Strümpfe anzuziehen.
Mit einem Strumpfanzieher lassen sich Stützstrümpfe kinderleicht anziehen.

Zu den weniger ernsten Ursachen gehören ein höheres Lebensalter sowie Überlastung durch langes Stehen und Sitzen. Warmes Wetter, sehr salzhaltiges Essen und Hormonschwankungen können ebenfalls Wassereinlagerungen auslösen. Auch ein ungesunder Lebensstil kann der Grund für müde Beine sein. Häufige Ursachen sind: Übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum, mangelnde Bewegung und eine ungesunde Ernährung. Wer hier bei sich selbst Änderungsbedarf sieht, sollte so bald wie möglich handeln, damit das Problem nicht größer wird. Unterstützend können Sie auch Ihren Hausarzt hinzuziehen. Auch was das Thema Fit im Alter betrifft, ist Ihr Arzt der richtige Ansprechpartner. Alternativ können Sie auch bei Ihrer Krankenkasse anrufen – die haben oft gute Angebote im Programm.

Harmlose oder ernste Ursache: Von medizinischen Laien nicht erkennbar

Ob das zugrundeliegende Problem harmlos ist oder nicht, lässt sich von außen nicht ohne weiteres beurteilen. Deshalb gilt in jedem Fall: Stellen Sie sich bei Ihrem Hausarzt vor und schildern Sie Ihre Beschwerden.

Frau sitzt gemütlich auf einem Sessel, während ihre Beine auf einem Beintrainer liegen.
Ein motorisierter Beintrainer kann gegen Venenbeschwerden helfen.

Bei nächster Gelegenheit, wenn

  • die Schwellung nach einer Ruhepause wieder verschwindet
  • Sie keine Schmerzen haben
  • die Schwellung moderat ist
  • nur gelegentlich auftritt

Sofort, wenn

  • die Schwellung sehr stark ist
  • die Schwellung an Intensität zunimmt
  • Sie Schmerzen haben
  • die Schwellung sich plötzlich entwickelt
  • die Beine kribbeln, jucken oder taub sind
  • Sie sich sehr krank fühlen und/oder Fieber haben
  • die Beine sichtbare Veränderungen und/oder Verfärbungen aufweisen

Gegen müde Beine lässt sich einiges tun

Nach Ihrem Arztbesuch bzw. in Absprache mit Ihrem Arzt können Sie aktiv etwas gegen Ihr Problem tun – denn müde, dicke Beine lassen sich gut behandeln.

Unabhängig von der Ursache, gilt für alle Geplagten:

  • Legen Sie die Beine hoch, so oft es geht. Das wirkt abschwellend, weil der Rückfluss von Blut und Wassereinlagerungen aus den Beinen so besser gelingt. Langes Stehen und Sitzen sollten Sie möglichst vermeiden.
  • Es gibt gymnastische Übungen speziell für die Beine. Damit stärken Sie gezielt Ihre Beinmuskulatur. Fragen Sie Ihren Arzt danach.
  • Machen Sie Wechselduschen und versuchen Sie es auch mal mit Wassertreten oder Kneippschen Güssen. Das wirkt sich positiv auf die Venentätigkeit.
  • Treiben Sie Sport, angepasst an Ihre körperliche Verfassung, auch wenn Sie schon älter sind. Bewegung im Alter bietet einen guten Schutz gegen Venenprobleme und viele weitere Erkrankungen.
  • Ernähren Sie sich gesund und vermeiden Sie Zell- und Gefäßgifte wie Alkohol und Nikotin.
  • Wählen Sie bequeme Schuhe und verzichten Sie auf hohe Absätze.
Frau legt ihre Beine auf ein aufblasbares Venen-Keilkissen.
Ein Venen-Keilkissen schafft optimale Entlastung der Beine.

Unterstützende Hilfsmittel:

  • Gönnen Sie sich ein Venen Massagegerät. Das ist ideal für die Behandlung zu Hause.
Bräunliches Fußmassagegerät in Anwendung
Genießen Sie per Knopfdruck eine entspannende Fußreflexzonenmassage. Mit zuschaltbarer Wärmefunktion und waschbarem Bezug.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Arzt Kompressionsstrümpfe Keine Sorge, es gibt inzwischen sehr hübsche Modelle.
  • In einigen Fällen ist der Einsatz sogenannter Diuretika – auch Wassertabletten genannt –sinnvoll. Die wirken entwässernd, indem sie die Nierenaktivität anregen. Fragen Sie Ihren Arzt danach.

Sie sehen: Es gibt einige Möglichkeiten, etwas gegen müde Beine zu tun. Nutzen Sie sie – für gesunde Beine bis ins hohe Alter.

Müde Beine am Abend? Werden Sie aktiv!