Die Beine werden schwerer, die Wege länger – wenn die Mobilität im Alter nachlässt oder eine Verletzung die Bewegung einschränkt, ist das zunächst ernüchternd. Doch es gibt Mobilitätshilfen, die Sie bei der Erhaltung Ihrer Mobilität unterstützen. In diesem Artikel geht es genau um diese nützlichen Hilfsmittel: um Gehstöcke, Rollatoren, Rollstühle und alles, was Sie fit und mobil im Alter hält.

Mit Mobilitätshilfen lässt sich der Alltag aktiv gestalten

Für eine Mobilitätshilfe brauch man sich übrigens nicht schämen. Rollatoren, Gehstöcke und Co. sind ganz alltägliche Dinge, die uns im Alltag begegnen. Es gibt Menschen, die aus falschem Stolz heraus sogar bewusst auf Hilfsmittel verzichten. Dies ist für ihre Gesundheit aber nicht wirklich förderlich.

Wie helfen Mobilitätshilfen im Alltag?

Beim Fachhändler und speziellen Versandhäusern gibt es nützliche Mobilitätshilfen, die Sie im Alltag unterstützen können. Nutzen Sie diese Hilfen, unterstützen Sie Ihre Bewegung im Alter und damit auch Ihre Gesundheit. Denn Bewegung stärkt die Ausdauer, das Herz-Kreislauf-System und hält Ihren gesamten Bewegungsapparat in Schuss.

Unabhängig von Ihrem persönlichen Fitnesslevel und einer eingeschränkten Mobilität können Sie sich bewegen. Ist Fahrradfahren nicht mehr möglich, erkunden Sie als Fußgänger die Welt. Auch ein kleiner Spaziergang am Nachmittag hat bereits gesundheitliche Vorteile. Machen Ihre Beine nicht mehr mit, können Sie mithilfe von Rollator und Elektromobil unterwegs sein und die frische Luft genießen.

Mit modernen Hilfsmitteln gibt es viele Möglichkeiten trotz Einschränkungen selbstständig und aktiv zu bleiben. Die folgenden gängigen Mobilitätshilfen werden wir in diesem Artikel vorstellen:

  • Gehstock
  • Rollator
  • Elektro-Fahrrad
  • Elektromobil
Zu sehen ist der Griff eines Gehstocks mit Echtholz-Griff.
Gastrock – Gehstock „Leichtmetall-Derby“ mit markantem Holzgriff

Der Gehstock – eine Stütze im Alltag

Ein Gehstock ist oft die erste Mobilitätshilfe bei schwächelndem Gang. Der Gehstock ist klein, handlich, unauffällig und nützlich. Dieses „dritte Bein“ wird umgangssprachlich auch als Spazierstock bezeichnet. Die zusätzliche Stütze entlastet die Gelenke und erhöht die Sicherheit beim Gehen.

Gehstöcke eignen sich für Menschen jeden Alters, zur Entlastung eines Beins nach einer Operation oder für ältere Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität. Es gibt auch faltbare Modelle, welche bei Nichtgebrauch zusammengeklappt und bequem transportiert werden können.

Modelle mit einer ausklappbaren Sitzgelegenheit ermöglichen eine gemütliche Pause auf Spaziergängen und Wanderungen. Achten Sie beim Kauf Ihrer Mobilitätshilfen auf die passende Länge und üben Sie das Gehen mit dem Gehstock, bevor Sie sich auf einen längeren Spaziergang begeben.

Der Rollator – treuer Begleiter beim Einkauf

Schwarzer Rollator der Marke DocVital. Auf der Sitzfläche des Rollators sitzt eine ältere Dame und liest eine Zeitschrift.
Rollator mit Sitzfläche – praktische Funktion für den Alltag

Ihre Mobilität können Sie mit einem Rollator ganz einfach unterstützen. Rollatoren eignen sich besonders für Senioren, aber auch als Rehabilitationsmaßnahme nach Verletzungen und Operationen. Diese Gehhilfen erhöhen die Stabilität und Sicherheit beim Gehen. Im Alltag, etwa beim Einkaufen, können sie ein nützlicher Begleiter sein. Robuste Rollatoren eignen sich für den Gebrauch im Freien, wendige und schlanke Rollatoren eignen sich für die Benutzung in den Wohnräumen.

Dabei sollte ein Rollator nicht als Einschränkung verstanden werden, sondern als aktive Hilfe für mehr Mobilität in jedem Alter. Ein Rollator mit Einkaufskorb eignet sich beispielsweise perfekt für den Einkauf beim Supermarkt. So können Sie ohne fremde Hilfe Ihre Einkäufe tätigen. Einige Modelle können als Sitzbank verwendet werden und so ist jeder schöne Platz für eine Pause geeignet.

Mit einem Elektro-Fahrrad sind auch längere Strecken möglich

Das Elektro-Fahrrad, heute auch gerne E-Bike genannt, ist eine gute Alternative zum normalen Fahrrad. Ein Elektrorad eignet sich nicht nur für die Erhaltung der Mobilität im Alter, es ist auch eine praktische Alternative für Personen, die in bergigen Regionen leben. Möchten Sie in erster Linie ein Fahrzeug und kein Sportgerät, ist das E-Bike die richtige Wahl.

Trotz Unterstützung durch den Motor hat das Elektrorad einen positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit. Durch die Pedalbetätigung bewegen Sie die Gelenke und den Körper und halten Ihren Bewegungsapparat in Schwung. Das Herz-Kreislauf-System und die Ausdauer werden sanft durch die leichte Belastung gestärkt. Zudem verbringen Sie mehr Zeit an der frischen Luft und können Besorgungen schnell und ohne Auto erledigen.

Für eine höhere Sicherheit gibt es Elektroräder mit breiten Reifen oder einem zusätzlichen Rad für eine bessere Stabilität. Mit Zubehör wie einem Einkaufskorb können Sie außerdem den täglichen Einkauf oder andere Besorgungen bequem per E-Bike erledigen.

Flott unterwegs mit Elektromobil

Ältere Dame fährt mit Elektromobil aus einer Apotheke heraus.
Mobil und unabhängig dank Elektromobil

Das Elektromobil ist die komfortabelste Lösung unter den Mobilitätshilfen. Mit der Hilfe eines „Elektroscooters“ können Senioren und gehbehinderte Menschen problemlos zum Supermarkt oder in die Stadt fahren. Das Elektromobil eignet sich für Sie, wenn Sie mobil sind, aber keine weiten Strecken zu Fuß bewältigen können. Stellt das Ein- und Aussteigen und Lenken des Fahrzeugs kein Problem dar, kann das Elektromobil Ihre Selbstständigkeit im Alltag erhalten.

Ein Elektromobil wird an der Steckdose aufgeladen und kann je nach Modell eine maximale Geschwindigkeit von 15 km/h erreichen. Liegt die Maximalgeschwindigkeit unter 15 km/h, werden kein Führerschein und keine Fahrerlaubnis benötigt. In dieser Geschwindigkeit können Sie bequem spazieren fahren, gemütlich in die Stadt fahren oder Freunde und Familie besuchen. Für weitere Informationen zum Thema schauen Sie einfach in unseren Elektromobil-Ratgeber!

Viele Mobilitätshilfen – viele Möglichkeiten

Möchten Sie die Bewegung im Alter fördern oder einfach nur von A nach B kommen? Von der Antwort dieser Frage ist die Art der Mobilitätshilfe abhängig. Nach einer Beinoperation eignet sich als vorübergehende Entlastung beispielsweise der Rollstuhl am besten. Möchten Sie sich mehr bewegen, wählen Sie das Elektro-Fahrrad. Sind Sie am liebsten zu Fuß unterwegs, entscheiden Sie sich für einen stabilen Gehstock.

Anstelle einer Einkaufstrolleys kann Ihnen auch der Rollator gute Dienste erweisen und zusätzliche Sicherheit bieten. Sind Sie eingeschränkt mobil und gerne im Freien? Dann lohnt sich das Elektromobil zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Ganz gleich für welche Mobilitätshilfe Sie sich am Ende entscheiden – Ihre Gesundheit wird es ihnen danken.

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Mobil bleiben mit Mobilitätshilfen